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Taikyoku nidan & Kihon Ippon Kumite

19.06.2015 – 21.06.2015

Leitung: Sensei Peter Schömbs


Andreas und ich sind am Samstagmorgen angereist. Ich war schon die ganze Fahrt über aufgeregt und freute mich auf das erste Yoi. Das Seminar wurde von Sensei Peter Schömbs geleitet.


Anders als vor einem Jahr, wurde dieses Mal der Schwerpunkt auf das Kumite und den Angriff gelegt. Man vergisst immer wieder bei den Partnerübungen, dass es nicht nur auf den Verteidiger drauf ankommt, sondern der Angreifer eine genau so wichtige Rolle spielt. Die einzelnen Techniken wurden systematisch auseinandergenommen und im Sinne des Kihons geübt, bevor sie im Kumite zur Anwendung kamen. Ikken hissatsu, mit einem Schlag Töten/ Beenden, den Gegner mit vollem Kime angreifen, aber nicht überstürmen und jederzeit die Kontrolle zu behalten. Für mich eine der grössten Faszinationen im Karate. Es birgt eine gewisse Spiritualität, die spürbar wird, wenn man versucht die korrekte Haltung einzunehmen und vollends bereit ist alles zu geben. Denn da gibt es keine Grau-Zone. Entweder Tod oder Leben. Mir wurde klar, dass das Kihon Ippon Kumite ein abgesprochenes Kämpfen ist. Uke und Tori wissen genau wie sie sich zu verhalten haben. Es werden keine zusätzlichen Handlungen geduldet bei dieser Uebung. Das Nachziehen des hinteren Fusses beim Konter oder die Rückbewegung des Armes nach der Abwehr, all diese zusätzlichen Bewegungen verstossen gegen die Absprache.


Die Zeit verging wie im Nu. Schon war das Waffentraining angesagt. Ich setzte dort aus, um später wieder fit und aufnahmefähig zu sein für das Kumitetraining. Während dem Bo-Training gab es im Beisein von Sensei Peter Schömbs interessante Gespräche. Sensei Matthias Degen leitete am Abend das Kumitetraining und brachte uns das Jiyu ippon kumite näher. Es war eine gelegene Abwechslung zum Kihon ippon kumite. Wir übten den Angriff auf direktestem Wege. Keine vorzeitige Bewegungen, der unser Angriff verraten würde. Für mich war es schwierig diese Übung korrekt auszuführen. Mit Abwechslungsreichen Kraft- und Ausdauerübungen, endete dann das Kumitetraining. Am Abend haben wir uns gut Unterhalten. Es gab lustige wie auch ernsthafte Gespräche. Am Sonntag beschäftigten wir uns hauptsächlich noch mit den Beintechniken aus dem Kihon Ippon Kumite. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Flexibilität von Sensei Peter Schömbs. Da es zeitlich nicht mehr für die Kata Taikyoku nidan gereicht hat, investierte er dafür genügend Zeit für die Techniken im Kihon Ippon Kumite. So konnten wir uns optimal mit diesem grossen Thema auseinandersetzen und mehr in die Tiefe gehen.


Das Seminar endete mit einem Bruchtest draussen vor dem Dojo. Andreas hatte den Mut und die Entschlossenheit, ein 4cm dickes Holzbrett zu zerschlagen. Leider ist er beim Aufprall abgerutscht. Sensei Peter Schömbs beendete den Test mit einem Schlag. So schliesst sich der Kreis wieder. Ikken hissatsu, mit einem Schlag beenden.


Ich bedanke mich ganz herzlich bei Sensei Peter Schömbs, Sensei Christian Lind, und Sensei Matthias Degen, die uns dieses Seminar ermöglicht haben, und all denjenigen die dabei waren.

Florian Schär Karateschule SHENXIN Pratteln / Schweiz


In den vergangenen Wochen bin ich mit wachsender Neugier immer wieder hergekommen, um zu sehen, wie sich der Budokan wieder verändert hat. Die Zeit haben die Mitglieder des Budokan Bensheim genutzt, um zu modernisieren und zu erneuern. Die Gruppe war wieder bunt gemischt, aus vielen verschiedenen Dojos: aus Cottbus, der Schweiz und aus dem Saarland waren wir angereist, um im Budokan Bensheim unter der Leitung von Sensei Peter Schömbs gemeinsam zu üben.


An diesem Wochenende hatten wir ausgiebig Gelegenheit, die Kombinationen des Kihon Ippon Kumite zu studieren. Die Aufmerksamkeit nicht sinken zu lassen, schult den Blick auf die Möglichkeiten, die der Partner einem im Kampf gibt. Eine gute Technik als Abwehr und auch als Gegenwehr ist Grundvoraussetzung und hier war unsere Gelegenheit, daran zu arbeiten. Immer wieder wurden wir ermahnt, dass eine wirkungslose Technik das Gleichgewicht aus Achtung und Wirkung zerstört und wir uns immer wieder selbst dahingehend überprüfen müssen. An einem Wochenende schafft man das nicht, aber man kann immer weiter daran arbeiten.

Das macht es umso interessanter. Viele Anregungen von diesem Wochenende werden mir dabei helfen.


Ich danke allen für die schöne und abwechslungsreiche Zeit.


Marion Vesztergom

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