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Okinawa Karate

Werner Lind

 

Budo Studien Kreis, ca. 347 Seiten, ca. 120 Abbildungen

 

Preis: Euro 20,00
(inkl. MwSt, zuzüglich Versandkosten)

Bewertung:

 

Lieferstatus: z.Z. nicht lieferbar

 

 

 

Okinawa – bei diesem Wort schlägt das Herz jedes Karateinteressierten höher. Hier stand die Wiege des Karate. Noch zu Beginn unseres Jahrhunderts war es eine streng geheim gehaltene Kampfkunst, die in nur wenigen traditionsreichen Familien vom Vater als dem Meister eines Stils an den Sohn weitergegeben wurde. Die ersten Karate-Demonstrationen vor japanischen (also nicht-okinawanischen) Kampfkunstmeistern kamen dann einer Sensation gleich. Mit der Aufgabe der jahrhundertelangen selbstgewollten Isolation veränderte sich das klassische Karate in kurzer Zeit, aber es begann auch seinen Siegeszug um die Erde. Ein Buch für alle Karate-Liebhaber.

 

 

 

Rezensionen Medien:

Etwas außergewöhnliches...
Kushanku Ingelheim, Jaunich
Als ich mir das Buch bestellte, erwartete ich eine Abhandlung der Stile, wie es sie bisher mehr oder weniger gut in verschiedenen Veröffentlichungen gibt. Doch als ich zu lesen begann, wurde mir schnell bewußt, daß ich auf etwas Außergewöhnliches gestoßen bin. In diesem Buch geht es nicht bloß um eine geschichtliche Dokumentation der Stile, sondern der Autor vermittelt, was Karate wirklich ist: er bedient sich der Stile, um aufzuzeigen, wie vielfältig Karate sein kann und wie eng unsere vom Sport geprägten Denkweisen sind. Dieses Buch behandelt vordergründig die Tradition des Karate - für mich ist es hintergründig ein Lehrbuch über all das, was wir in unserem überdimensionierten Wahn für Wettkampf-Karate vergessen haben.
ALLE Stile auf Okinawa werden in Inhalt, Ursprung und Anschauungsweise ausführlich behandelt. Die verschiedenen Interpretationen werden nicht nur deutlich, sondern stehen immer in Bezug zur Denkweise der Okinawaner und beschreiben die Gründe für die Umgestaltung des Karate zum Wettkampf. An Kritik am modernen Karate wird nicht gespart - sie wird durch Aussagen der okinawanischen Meister immer wieder in den Vordergrund gehoben. Letztendlich geht es darum, was in Japan geschah, und hier verläßt der Autor alle uns bekannten Wege und zeigt ein Bild, das im Einfluß der Politik, der Marktwirtschaft und des Konsums, das heute bekannte Sport-Karate als Bedürfnis der neuen Mentalität entstehen ließ.
Das Buch ist exzellent recherchiert und außerdem eine wissenschaftliche Arbeit, die weltweit ihresgleichen sucht. Allerdings sind darin die vielen orthographischen Fehler, die computertechnisch stümperhafte Anschauungsweisen der Tabellen, eine Verwechslungen von Bildern und manch andere satztechnischen Probleme zu beanstanden, die - wie ich vom Autor erfuhr - dem Verleger zuzuschreiben sind. Doch dadurch wird der inhaltliche Wert dieses außergewöhnlich guten Buches nur in kleinem Maß verringert. Hier liegt eine Arbeit vor, die für jeden, der sich für Tradition, Hintergrund und Geschichte des Karate interessiert, von unvergleichlichem Wert ist. Wir alle hoffen, daß die verlagsbedingten Fehler in diesem Ausnahmewerk in der nächsten Veröffentlichung behoben werden und bedanken uns im Namen aller Karatekas beim Autor und beim Verlag für diese aufschlußreiche Arbeit.


Weltweit eines der besten Karate-Bücher über Geschichte...
Marc O. Sigle - Budo Reporter
Brandneu und schon in der Reihe meiner Lieblingsbücher ist "Okinawa Karate" von Werner Lind. Lind, der im letzten Winter auch das "Lexikon der Kampfkünste" veröffentlicht hat, zählt meiner Ansicht nach weltweit zu den besten Autoren im Kampfkunst-Bereich. Mit seinen Werken tritt er in die Fußstapfen eines Don Draeger, Mark Bishop oder Pat McCarthy - und das in deutscher Sprache !!! In "Okinawa-Karate" stellt er die komplette Entwicklung dessen, was heute als Karate bezeichnet wird, dar. Von den Ursprüngen des "Te" auf Okinawa, der Vermischung mit chinesischer Quanfa-Techniken bis zur Versportlichung in Japan Mitte dieses Jahrhunderts - auf jeden Aspekt geht er so genau ein wie bisher kaum ein anderer. Ich halte das Buch für sehr lesenswert und kann es auch Taekwondo-Leuten nur empfehlen, da aus den Biographien der alten Meister sehr viel zu lernen ist.

Konkurenzlos...
Springer Verlag
Konkurenzlos als eine einzige tiefenlotende Arbeit zum Okinawa-Karate (...). Werner Lind ist es gelungen, endlich die Tatsachen vom Mythos zu trennen. Sein Buch ist eine sehr genaue wissenschaftliche Arbeit, die die Entstehung und Entwicklung des Okinawa-Karate in enger Verknüpfung mit den geschichtlichen Zusammenhängen betrachtet.
 

 

Rezensionen AMAZON:

Ich bin sehr beeindruckt, 4. November 2001, Amazon

Rezensentin/Rezensent: aus Deutschland
Ich habe erst einige Bücher von Sensie W. Lind gelesen und bin dabei nie enttäuscht worden. Das Wissen, das hier zur Verfügung gestellt wird ist imens. Ich bin sicher, daß abgesehen von der komplexen Recherchearbeit die notwendig war, nur Jemand so ein "Werk" schreiben kann, der Karate nicht nur als "Sport" betreibt, sondern es lebt, jeden Augenblick seines Lebens !!!
Also, wer von seinem bisherigen geradlinigen, sterilem Weg abweichen moechte (denn gerade Wege gibt es im Leben nun mal nicht) und sich die Frage nach dem "Grund für diesen Grund" stellt und darauf wahrscheinlich nie eine Antwort bekommen wird, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Es lohnt sich!


Hervorragend recherchiertes Buch über Kampfkunst, 1. November 2001, Amazon
Rezensentin/Rezensent: aus NRW
Mir sind mittlerweile alle Publikationen des Budo Studien Kreises bekannt und ich lese sie oft mehrmals, da ich immer wieder neue Zusammenhänge in der geschichtlichen Entwicklung des Karate entdecke. Mit diesem Werk liefert der Autor ein äußerst präzise recherchiertes Werk über das okinawanische Karate ab, dass mir nach 30 jähriger Lehrtätigkeit immer noch in vielen Dingen die Augen öffnet. Absolut zu empfehlen. Völlig unverständlich sind mir die beiden negativen Rezensionen, die aber eher aus einem großen Unverständnis und Sachverstand heraus geschrieben wurden. Dieses Buch sollte jedenfalls in keiner Sammlung über Kampfkunst fehlen. Ich freue mich auf weitere Veröffentlichungen vom Budo Studien Kreis und Werner Lind!

Ein Meisterwerk das seinsgleichen sucht, 1. November 2001, Amazon
Rezensentin/Rezensent: Susanne@epost.de
Sensei Werner Lind hat mit seinem Buch „Okinawa Karate" eine sehr detaillierte Dokumentation über die Kampfkünste auf Okinawa geschaffen, welche seines gleichen sucht. Einige sehr treffende Zeichnungen verdeutlichen die tiefsinnigen Hintergrundinformationen in diesem Werk, welches einen tiefen Einblick in die Geschichte Okinawas, die Kampfkünste und die Weiterentwicklung von Karate gibt. „Okinawa Karate" ist nich nur für alle Karateka geeignet, die mit ihrer Kampfkunst in die Tiefe gehen wollen, sondern auch für den Laien, der sich für die östliche Kultur interessiert.

Eines der besten Geschichtsbücher über Karate, 1. November 2001, Amazon
Rezensentin/Rezensent: aus Rheinland-Pfalz
"Okinawa Karate" von Werner Lind ist eines der weltweit anerkanntesten wissenschaftlichen Arbeiten, die die Entstehungsgeschichte des okinawanischen Karate dokumentieren. In allen internationalen Presse-Foren erhielt dieses Buch die besten Kritiken. Wie kommt eigentlich diese vernichtende Kritik eines Lesers aus Erlangen zustande?
Ich möchte fast meinen, daß hier eine persönliche Aversion in Worte gefasst wurde. Schade, daß Amazon hier mitspielt und planlos Kritiken veröffentlicht, die eigentlich in den Bereich "Persönliche Kriege" gehören. Es ist der allgemeinen Kampfkunstwelt sicher nicht damit gedient, daß ein exzellentes Buch aus persönlichen Gründe dermaßen durch den Dreck gezogen wird. Muß das sein? Wollen wir - die tatsächlich interessierten Kampfkünstler - uns dieser Politik der Persönlichkeitskriege beugen und sollten wir nicht von einem Verlag/Versand erwarten, daß er Fakten statt Sensationen veröffentlicht?
Gerne besuche ich Amazon.de, doch die hier angewendeten Praktiken begeistern mich wenig. Anonyme Kritiken sollten - wie bei anderen anverwandten Firmen - grundsätzlich abgeschafft werden. Sie führen uns Leser in die Irre und tragen nicht dazu bei, ein veröffentlichtes Buch tatsächlich zu dokumentieren.

Mythos, Legenden und Realität, 8. Juni 2001, Amazon
Rezensentin/Rezensent: aus Lich/Hessen
Wie in all seinen Büchern geht Lind nach dem stereotypen Motto vor: Früher war alles besser. So erfährt man auch hier einige Legenden und Mythen über die guten alten Zeiten, als Karate noch die Kunst einer kleinen Elite war. Heute ist das laut Lind eben nicht mehr so, denn viel zu viele betreiben jetzt Karate und dann auch noch 'oh weh, just for fun oder als Sport und nicht als Tötungsmethode. Und genau darauf basiert die Methode Lind. Das Alte zu mystifizieren und das angeblich gute Okinawa-Karate hochleben zu lassen. Wer auf diese Opa Legenden abfährt und alles glaubt was hier so aufgetischt wird, soll damit glücklich werden. Wer die Augen aufmacht, und neue Anregungen in das Karate von heute integrieren will, der kann sich sein Geld für die teuren Märchenbücher von Lind sparen.

Geschichte und Wahrheit ohne Verklärung der Tatsachen, 6. Januar 2000, Amazon
Rezensentin/Rezensent: aus Köln, NRW Deutschland
Nein ich wurde nicht von dem BSK-Verlag bestochen und dennoch muss ich wiedermal feststellen das eben dieser Verlag mit dem Autor Lind Sensei ein großartiges Buch in Sachen Karate veröffentlicht hat. Meine anfängliche Skepsis gegenüber dem Buch wich einer freudigen Überraschung als ich feststellte, dass der Autor, Dan-Träger im Karate-Do, nicht eine so oft verklärte Version über Funakoshi und dessen Stil präsentierte, sondern geradezu patelogisch die Wege des Karate verfolgte und dem Leser aufzeigt. Ein besseres, objektiveres deutschsprachiges Buch über Karate (verschiedene Stile) kann ich mir zur Zeit nicht vorstellen.

Ein faszinierendes Buch, 12. August 1999, Amazon
Rezensentin/Rezensent: aus Deutschland
Wer bereites die Bücher von Werner Lind kennt, wird seine Werke zu schätzen wissen. Das „Okinawa-Karate" macht hierbei keine Ausnahme. Werner Lind versucht, das Wissen weiterzugeben, daß er durch lange und langwierige Recherchen gewonnen hat. Dabei beginnt er mit einem Blick auf den Ursprung des Karate und vor allem der einzelnen Stile. Er erklärt die Entwicklung und die Änderungen im Laufe der Jahre. Des weiteren versucht er, die Herkunft der einzelnen Stilrichtungen zu beschreiben, die einen doch des öfteren überrascht. Den nächsten Teil des Buches bilden die Beschreibung der einzelne Stile und er jeweiligen Prinzipien und Grundsätze. Dabei werden viele Sachen aufgezeigt die helfen, das Karate und deren Ausübung besser zu verstehen. Begleitende Worte der alten Karate Meister bilden einen Rahmen des wirklich gelungenen Buches. Dabei ist es keinesfalls für jemanden geeignet, der nur Trainingstips für ein noch besseres Aussehen seines Karate (zum Beispiel auf Wettkämpfen) sucht. Aber für jemanden, der mehr über die Geschichte seines Sportes wissen möchte, ist dieses Buch eine wirklich zu empfehlende Sache. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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