Rezensionen Medien:
Etwas außergewöhnliches...
Kushanku Ingelheim, Jaunich
Als ich mir das Buch bestellte, erwartete ich eine Abhandlung der
Stile, wie es sie bisher mehr oder weniger gut in verschiedenen
Veröffentlichungen gibt. Doch als ich zu lesen begann, wurde mir
schnell bewußt, daß ich auf etwas Außergewöhnliches gestoßen bin. In
diesem Buch geht es nicht bloß um eine geschichtliche Dokumentation
der Stile, sondern der Autor vermittelt, was Karate wirklich ist: er
bedient sich der Stile, um aufzuzeigen, wie vielfältig Karate sein
kann und wie eng unsere vom Sport geprägten Denkweisen sind. Dieses
Buch behandelt vordergründig die Tradition des Karate - für mich ist
es hintergründig ein Lehrbuch über all das, was wir in unserem
überdimensionierten Wahn für Wettkampf-Karate vergessen haben.
ALLE Stile auf Okinawa werden in Inhalt, Ursprung und
Anschauungsweise ausführlich behandelt. Die verschiedenen
Interpretationen werden nicht nur deutlich, sondern stehen immer in
Bezug zur Denkweise der Okinawaner und beschreiben die Gründe für
die Umgestaltung des Karate zum Wettkampf. An Kritik am modernen
Karate wird nicht gespart - sie wird durch Aussagen der
okinawanischen Meister immer wieder in den Vordergrund gehoben.
Letztendlich geht es darum, was in Japan geschah, und hier verläßt
der Autor alle uns bekannten Wege und zeigt ein Bild, das im Einfluß
der Politik, der Marktwirtschaft und des Konsums, das heute bekannte
Sport-Karate als Bedürfnis der neuen Mentalität entstehen ließ.
Das Buch ist exzellent recherchiert und außerdem eine
wissenschaftliche Arbeit, die weltweit ihresgleichen sucht.
Allerdings sind darin die vielen orthographischen Fehler, die
computertechnisch stümperhafte Anschauungsweisen der Tabellen, eine
Verwechslungen von Bildern und manch andere satztechnischen Probleme
zu beanstanden, die - wie ich vom Autor erfuhr - dem Verleger
zuzuschreiben sind. Doch dadurch wird der inhaltliche Wert dieses
außergewöhnlich guten Buches nur in kleinem Maß verringert. Hier
liegt eine Arbeit vor, die für jeden, der sich für Tradition,
Hintergrund und Geschichte des Karate interessiert, von
unvergleichlichem Wert ist. Wir alle hoffen, daß die
verlagsbedingten Fehler in diesem Ausnahmewerk in der nächsten
Veröffentlichung behoben werden und bedanken uns im Namen aller
Karatekas beim Autor und beim Verlag für diese aufschlußreiche
Arbeit.
Weltweit eines der besten Karate-Bücher über Geschichte...
Marc O. Sigle - Budo Reporter
Brandneu und schon in der Reihe meiner Lieblingsbücher ist
"Okinawa Karate" von Werner Lind. Lind, der im letzten Winter auch
das "Lexikon der Kampfkünste" veröffentlicht hat, zählt meiner
Ansicht nach weltweit zu den besten Autoren im Kampfkunst-Bereich.
Mit seinen Werken tritt er in die Fußstapfen eines Don Draeger, Mark
Bishop oder Pat McCarthy - und das in deutscher Sprache !!! In
"Okinawa-Karate" stellt er die komplette Entwicklung dessen, was
heute als Karate bezeichnet wird, dar. Von den Ursprüngen des "Te"
auf Okinawa, der Vermischung mit chinesischer Quanfa-Techniken bis
zur Versportlichung in Japan Mitte dieses Jahrhunderts - auf jeden
Aspekt geht er so genau ein wie bisher kaum ein anderer. Ich halte
das Buch für sehr lesenswert und kann es auch Taekwondo-Leuten nur
empfehlen, da aus den Biographien der alten Meister sehr viel zu
lernen ist.Konkurenzlos...
Springer Verlag
Konkurenzlos als eine einzige tiefenlotende Arbeit zum
Okinawa-Karate (...). Werner Lind ist es gelungen, endlich die
Tatsachen vom Mythos zu trennen. Sein Buch ist eine sehr genaue
wissenschaftliche Arbeit, die die Entstehung und Entwicklung des
Okinawa-Karate in enger Verknüpfung mit den geschichtlichen
Zusammenhängen betrachtet.
Rezensionen AMAZON:
Ich bin sehr beeindruckt, 4. November 2001, Amazon

Rezensentin/Rezensent:
aus Deutschland
Ich habe erst einige Bücher von Sensie W. Lind gelesen und bin
dabei nie enttäuscht worden. Das Wissen, das hier zur Verfügung
gestellt wird ist imens. Ich bin sicher, daß abgesehen von der
komplexen Recherchearbeit die notwendig war, nur Jemand so ein
"Werk" schreiben kann, der Karate nicht nur als "Sport" betreibt,
sondern es lebt, jeden Augenblick seines Lebens !!!
Also, wer von seinem bisherigen geradlinigen, sterilem Weg abweichen
moechte (denn gerade Wege gibt es im Leben nun mal nicht) und sich
die Frage nach dem "Grund für diesen Grund" stellt und darauf
wahrscheinlich nie eine Antwort bekommen wird, der sollte dieses
Buch auf jeden Fall lesen. Es lohnt sich!
Hervorragend recherchiertes Buch über Kampfkunst, 1. November 2001,
Amazon

Rezensentin/Rezensent: aus NRW
Mir sind mittlerweile alle Publikationen des Budo Studien Kreises
bekannt und ich lese sie oft mehrmals, da ich immer wieder neue
Zusammenhänge in der geschichtlichen Entwicklung des Karate
entdecke. Mit diesem Werk liefert der Autor ein äußerst präzise
recherchiertes Werk über das okinawanische Karate ab, dass mir nach
30 jähriger Lehrtätigkeit immer noch in vielen Dingen die Augen
öffnet. Absolut zu empfehlen. Völlig unverständlich sind mir die
beiden negativen Rezensionen, die aber eher aus einem großen
Unverständnis und Sachverstand heraus geschrieben wurden. Dieses
Buch sollte jedenfalls in keiner Sammlung über Kampfkunst fehlen.
Ich freue mich auf weitere Veröffentlichungen vom Budo Studien Kreis
und Werner Lind!
Ein Meisterwerk das seinsgleichen sucht, 1. November 2001, Amazon

Rezensentin/Rezensent: Susanne@epost.de
Sensei Werner Lind hat mit seinem Buch „Okinawa Karate" eine sehr
detaillierte Dokumentation über die Kampfkünste auf Okinawa
geschaffen, welche seines gleichen sucht. Einige sehr treffende
Zeichnungen verdeutlichen die tiefsinnigen Hintergrundinformationen
in diesem Werk, welches einen tiefen Einblick in die Geschichte
Okinawas, die Kampfkünste und die Weiterentwicklung von Karate gibt.
„Okinawa Karate" ist nich nur für alle Karateka geeignet, die mit
ihrer Kampfkunst in die Tiefe gehen wollen, sondern auch für den
Laien, der sich für die östliche Kultur interessiert.
Eines der besten Geschichtsbücher über Karate, 1. November 2001,
Amazon

Rezensentin/Rezensent: aus Rheinland-Pfalz
"Okinawa Karate" von Werner Lind ist eines der weltweit
anerkanntesten wissenschaftlichen Arbeiten, die die
Entstehungsgeschichte des okinawanischen Karate dokumentieren. In
allen internationalen Presse-Foren erhielt dieses Buch die besten
Kritiken. Wie kommt eigentlich diese vernichtende Kritik eines
Lesers aus Erlangen zustande?
Ich möchte fast meinen, daß hier eine persönliche Aversion in Worte
gefasst wurde. Schade, daß Amazon hier mitspielt und planlos
Kritiken veröffentlicht, die eigentlich in den Bereich "Persönliche
Kriege" gehören. Es ist der allgemeinen Kampfkunstwelt sicher nicht
damit gedient, daß ein exzellentes Buch aus persönlichen Gründe
dermaßen durch den Dreck gezogen wird. Muß das sein? Wollen wir -
die tatsächlich interessierten Kampfkünstler - uns dieser Politik
der Persönlichkeitskriege beugen und sollten wir nicht von einem
Verlag/Versand erwarten, daß er Fakten statt Sensationen
veröffentlicht?
Gerne besuche ich Amazon.de, doch die hier angewendeten Praktiken
begeistern mich wenig. Anonyme Kritiken sollten - wie bei anderen
anverwandten Firmen - grundsätzlich abgeschafft werden. Sie führen
uns Leser in die Irre und tragen nicht dazu bei, ein
veröffentlichtes Buch tatsächlich zu dokumentieren.
Mythos, Legenden und Realität, 8. Juni 2001, Amazon

Rezensentin/Rezensent: aus Lich/Hessen
Wie in all seinen Büchern geht Lind nach dem stereotypen Motto
vor: Früher war alles besser. So erfährt man auch hier einige
Legenden und Mythen über die guten alten Zeiten, als Karate noch die
Kunst einer kleinen Elite war. Heute ist das laut Lind eben nicht
mehr so, denn viel zu viele betreiben jetzt Karate und dann auch
noch 'oh weh, just for fun oder als Sport und nicht als
Tötungsmethode. Und genau darauf basiert die Methode Lind. Das Alte
zu mystifizieren und das angeblich gute Okinawa-Karate hochleben zu
lassen. Wer auf diese Opa Legenden abfährt und alles glaubt was hier
so aufgetischt wird, soll damit glücklich werden. Wer die Augen
aufmacht, und neue Anregungen in das Karate von heute integrieren
will, der kann sich sein Geld für die teuren Märchenbücher von Lind
sparen.
Geschichte und Wahrheit ohne Verklärung der Tatsachen, 6. Januar
2000, Amazon

Rezensentin/Rezensent: aus Köln, NRW Deutschland
Nein ich wurde nicht von dem BSK-Verlag bestochen und dennoch
muss ich wiedermal feststellen das eben dieser Verlag mit dem Autor
Lind Sensei ein großartiges Buch in Sachen Karate veröffentlicht
hat. Meine anfängliche Skepsis gegenüber dem Buch wich einer
freudigen Überraschung als ich feststellte, dass der Autor,
Dan-Träger im Karate-Do, nicht eine so oft verklärte Version über
Funakoshi und dessen Stil präsentierte, sondern geradezu patelogisch
die Wege des Karate verfolgte und dem Leser aufzeigt. Ein besseres,
objektiveres deutschsprachiges Buch über Karate (verschiedene Stile)
kann ich mir zur Zeit nicht vorstellen.
Ein faszinierendes Buch, 12. August 1999, Amazon

Rezensentin/Rezensent: aus Deutschland
Wer bereites die Bücher von Werner Lind kennt, wird seine Werke
zu schätzen wissen. Das „Okinawa-Karate" macht hierbei keine
Ausnahme. Werner Lind versucht, das Wissen weiterzugeben, daß er
durch lange und langwierige Recherchen gewonnen hat. Dabei beginnt
er mit einem Blick auf den Ursprung des Karate und vor allem der
einzelnen Stile. Er erklärt die Entwicklung und die Änderungen im
Laufe der Jahre. Des weiteren versucht er, die Herkunft der
einzelnen Stilrichtungen zu beschreiben, die einen doch des öfteren
überrascht. Den nächsten Teil des Buches bilden die Beschreibung der
einzelne Stile und er jeweiligen Prinzipien und Grundsätze. Dabei
werden viele Sachen aufgezeigt die helfen, das Karate und deren
Ausübung besser zu verstehen. Begleitende Worte der alten Karate
Meister bilden einen Rahmen des wirklich gelungenen Buches. Dabei
ist es keinesfalls für jemanden geeignet, der nur Trainingstips für
ein noch besseres Aussehen seines Karate (zum Beispiel auf
Wettkämpfen) sucht. Aber für jemanden, der mehr über die Geschichte
seines Sportes wissen möchte, ist dieses Buch eine wirklich zu
empfehlende Sache. (Dies ist eine Amazon.de an der
Uni-Studentenrezension.)
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