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Emotionen klärende Mantra

von Jacqueline Auen

11. Januar 2020

Vielen lieben Dank für das sehr schöne und informative Seminar.
Es war wie immer eine Bereicherung an einem Deiner Seminare teilzunehmen.  
Ich fühlte mich sehr wohl in der Gruppe und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich auf weitere Seminare bei Dir.

Monika

Energie als Klang verdichtet – Fünf-Elemente-Heilung durch die Emotionen

Ohne soziale Wärme, das freundliche und offene Miteinander, fehlt uns eine wesentliche Lebensgrundlage. Zwischenmenschliche Beziehungen „harmonisch“ zu leben, ist für uns alle wohl die Herausforderung unseres Lebens. Anderen Menschen gegenüber ehrlich, offen, wahrhaftig zu sein, ist eine Frage der Emotionen. Ich spreche hier von Emotionen, die nicht gewollt oder künstlich sind, sondern von solchen, die aus dem Inneren eines jeden Menschen entspringen, positive Emotionen, die von Natur aus in uns angelegt sind. Ich meine das Wohlwollen für andere Menschen (die Tugend des Elementes Holz), die Liebe, die von Herzen kommt (die Tugend des Elementes Feuer), das Urvertrauen in das Leben, in Werte und Ideale unseres Daseins (die Tugend des Elementes Erde), die Dankbarkeit in unser Dasein, ein selbstloses, faires Leben zu führen (die Tugend des Elementes Metall) und schließlich die Weisheit und der innere Frieden (die Tugend des Elementes Wasser). Es fällt nicht schwer zu sagen, dass sich bei jedem von uns diese Emotionen mehr oder weniger im Ungleichgewicht befinden.
Zur Verbesserung oder auch zur Klärung unserer Emotionen entwickelte Anfang des 20. Jh. Wang Fengyi (https://en.wikipedia.org/wiki/Shanrendao) ein System der Heilung durch den Glauben an das Gute im Menschen. Er kombinierte Ideen und Praktiken aus dem Buddhismus, Konfuzianismus, Daoismus und der chinesischen Medizin. Dafür nutzte er unter anderem das Singen von Mantren, die hier als Affirmation im spirituellen Sinne zu verstehen sind
(https://de.wikipedia.org/wiki/Affirmation).


Diese zu Erfahren und gemeinsam zu Üben war das Ziel unseres Seminars.
Durch das sich wiederholende Singen der mantrenartigen Texte erzeugten wir Schwingung und Klang in uns, um das Qi zum Fließen zu bringen und es sich im Körper verteilen zu lassen. In Kombination mit der Bedeutung der Worte, des sich Verinnerlichen der Inhalte dieser und dem Ort des Tones in unserem Körper (z.B. Element Metall = Organ Lunge) wurde das Qi zusätzlich geführt. Für Qigong-Geübte war und ist diese Form der Übung äußerst erfahrungsintensiv. Am Sonntag vertieften wir das Erlernte durch Schüttelübungen. Das Klären und Lösen von Emotionen, die fest und tief in uns verborgen sind, ist dies ein täglich neu zu übender Prozess, der eine stete Aufmerksamkeit und den ehrlichen Einsatz in der Übung benötigt.
Ein herzlicher Dank für die ausführlichen Erläuterungen und Anleitungen der Übungen geht an Gabi Fischer-Lind.

Irina Felber
Furyukan Königsbrück

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