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Danshakai II

14. – 16. September 2018

Am letzten Wochenende fuhren Dirk und ich nach Bensheim zur Weiterbildung für Danträger und Übungsleiter, dem Danshakai.
Um 04:00 Uhr starteten wir etwas verschlafen in Cottbus. Da die Autobahn um diese Zeit frei war, kamen wir gut voran. Sogar an den Nadelöhren, den Baustellen, wo sonst immer mit Stau zu rechnen ist, lief der Verkehr flüssig. Mit Gesprächen über die Themen, die uns bewegten ging die lange Fahrt schnell vorbei und wir waren um halb zehn in der Stadt an der hessischen Bergstraße.

Nach einer Stärkung beim Bäcker mit leckeren Kaffee und Brötchen trafen wir im Dojo ein. Wir waren so zeitig da, dass wir vor verschlossenen Türen standen. Bald kamen die Ersten und es entwickelte sich eine lockere Konversation. Christian Lind erläuterte Aspekte der Kata, die mir so noch nicht bewusst waren. Nach dem Umziehen und kurzer Vorbereitung begann der Lehrgang. Das Thema war die Kata Kanku dai mit oyo. Da ich sehr wenig Erfahrung mit der Kanku dai habe, nahm mich Mattias Degen beiseite und übte mit viel Geduld die Kata mit mir. Vielen Dank dafür. Beim Studium der Bewegungen gab es bei mir einige Aha Effekte. Das Spannende dieser Kata sind meiner Meinung nach die Anwendungen. Ich bin immer wieder fasziniert wie Bewegungen, die man in der Kata ausführt, interpretiert werden können.

Schnell waren die ersten zwei Übungseinheiten rum und ich freute mich schon auf das Waffentraining. Leider wurde an diesem Wochenende kein Training für Bo und Hanbo angeboten. Das war ein bisschen schade, ich bin mir aber sicher, wenn wir das nächste Mal kommen, klappt es wieder. Der letzte Part an diesem Tag war das Kumitetraining. Langsam wurden die Arme und Beine schwer, aber das Thema freies Kämpfen ist so spannend, dass die Wehwehchen schnell vergessen waren.

Nach 20:00 Uhr ging es zum gemütlichen Teil des Abends über. Ein Abendessen wurde beim Italiener bestellt und mit lockeren Gesprächen klang der Abend gemütlich aus. Außer Dirk und mir schlief nur noch Ralf mit im Dojo und wir konnten uns so richtig breit machen. Früh um halb neun erwachten wir aus tiefem Schlaf, frisch für den neuen Tag. Ein kleines Frühstück und eine große Tasse Kaffee zur Kräftigung und der Tag konnte beginnen. Zunächst standen noch zwei Stunden Karate auf dem Programm und die letzten Anwendungen der Kanku dai sind abgehandelt worden.

Nach der körperlichen Übung trafen wir uns alle im Clubraum um Probleme zu besprechen, die in den einzelnen Vereinen auftreten. Interessant ist es zu sehen, dass sich die Herausforderungen in den einzelnen Schulen ähneln. Sicher kann man diese nicht von heute auf morgen lösen, sehr schön ist es aber zu erfahren, was Andere für Ideen haben um gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln. Um halb zwei nachmittags stiegen wir ins Auto und fuhren Richtung Heimat. Bei schönen Herbstwetter und wenig Sonntagsverkehr trafen wir am frühen Abend bei unseren Familien ein.

Ein Wochenende mit starken Eindrücken und viel Input liegt hinter uns. Ich bin mir sicher wir werden uns noch lange daran erinnern und davon zehren. Ich freue mich schon auf den nächsten Lehrgang in Bensheim.
Vielen Dank an die Lehrer Christian, Ursel, Peter und Matthias, die das Seminar geleitet haben. Einen großen Dank auch denen, die hinter den Kulissen den Lehrgang vorbereitet haben, die man an dieser Stelle gern vergisst, ohne die solch ein Wochenende aber nicht möglich ist.

Holger Zaruba
Dojo Cottbus

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