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Bassai – Kata & Kumite

26. Oktober 2018 – 28. Oktober 2018

Manchmal sind es die kurz gehaltenen Bemerkungen während des Trainings, die später erst ihre Tragweite entfalten. Bisweilen habe ich gehört, ich solle meine Bewegungen und Haltungen nicht übersteigern.

Der Karateka im Allgemeinen neigt dazu zu übertreiben. Seine Bewegungen über die Maßen hinaus zu führen. So entstehen Dinge die vom Optimalen abweichen.

Wenn der Trainierende die überflüssigen Dinge in den Bewegungen und Übungen weglässt, ist genug Raum, damit die richtigen Dinge entstehen können und den nötigen Platz finden.
Gelegentlich hilft es, wenn der gleiche Hinweis aus dem Mund von Anderen vernommen wird.

Gewiss hat jeder seine eigene Wahrnehmung über die Gewichtung der von Sensei Ursel Gantke und Florian Geyer gesagten Dinge. Einer der für mich wichtigen mitgenommenen Dinge aus dem Wochenende ist es, die Bewegungen nicht zu übertreiben.

Für die erforderliche Entschlossenheit, den Kampfgeist und die Vitalität in der Bassai bedarf es wie so oft, -aber bei dieser Kata besonders intensiver Übung, um „die Festung zu stürmen“. Entschlossenheit und Vitalität waren auch in der siebenten und achten Trainingsstunde am Samstag unerlässlich. Die Übungen von Sensei Christian Lind und Sensei Matthias Degen waren durchaus körperlich recht anspruchsvoll. Insbesondere die Kumiteübung mit dem Partner, bei der es noch zwei weitere Übende gab, die den Tori und Uke jeweils intensiv und  absichtlich störten.

Überraschend ist es jedes Mal aufs Neue, dass Sonntag morgens nach den Schwierigkeiten beim Aufstehen der Körper doch recht geschmeidig wieder in die Übung findet.

Einige der Anwendungen waren bekannt, andere hingegen brachten neue Sichtweisen auf die verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten der Kata.

Vielen Dank für dieses Seminar an Sensei Ursel Gantke und Florian Geyer. Danke für die angenehmen Gespräche an diesem Wochenende mit Bernd. Auch die Gespräche in der ruhigen Zeit vor Trainingsbeginn mit anderen Lehrgangsteilnehmern bereichern das Seminar ungemein. Insbesondere gilt mein Dank meiner Freundin für die gegebene Zeit an unserem Jahrestag.

Ronald Schneider
Cottbus

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