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Taikai

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Taikai_2Und wieder ist ein Jahr vergangen – ich befinde mich auf einer Wiese über den Weinbergen und trainiere mit vielen BSK Mitgliedern unter der Leitung der BSK Sensei. Das Einführungstraining gab einen Einblick in über verschiedene Inhalte. So wurde zunächst versucht, durch „schiebende“ bzw. „klebende“ Hände, den Partner in eine ungünstige Haltung zu bringen, ohne jedoch selbst in eine zu geraten. Darauf galt es aus dem Schwitzkasten mit effektiven Kontertechniken zu befreien. Durch die ständigen Wechsel wurde mir wieder einmal bewusst, wie wichtig es ist, mit vielen unterschiedlichen Partnern zu üben, da man nur so die Flexibilität schult. Ist es am Anfang noch etwas holprig und man braucht mehr Kraft oder muss nachgreifen, so wird es mit der Zeit immer flüssiger und besser.

Zurück im Budokan wurde gegrillt. Taikai_5Aufgrund des schlechten Wetters konnten die Holzgarnituren im Vorhof nicht genutzt werden, was nicht weiter schlimm war, da man im Aufenthaltsraum immer mal wieder ein Plätzchen zum essen fand. Man musste sich „gezwungener Maßen“ neben jemanden setzten, den man unter Umständen noch nie zuvor gesehen hat. Doch fremd wirkte hier niemand, da alle das gleiche verbindet – die Kampfkunst. Deshalb besucht man ein Taikai nicht nur um unter den BSK Sensei zu trainieren, sondern auch um einander kennenzulernen und auszutauschen. Ein wichtiger Bestandteil der für eine funktionierende Gemeinschaft sorgt. Gegen Nachmittag wurde einige Demos vorgeführt, die wieder einmal einen interessanten Einblick in die Vielfalt der Kampfkunst gaben. Ebenfalls Einblick gab das Training am nächsten Tag, in dem in verschieden Interessengruppen aufgeteilt wurde. Ob mit Waffe oder ohne – ob schwarzer Anzug oder weißer – das Angebot war groß.

Ich möchte mich bei allen Lehrern und Teilnehmern für dieses lehrreiche Wochenende bedanken.

Kevin Arnold
Karate-Dojo-Speyer


Taikai

Taikai_10Es ist fast ein Jahr her, dass ich im Budokan war. Eine viel zulange Zeit lag dazwischen. Dennoch freute ich mich sehr auf den Taikai.
Die Anreise war für mich schon das erste Abenteuer. Ich kam mit dem Bus, insgesamt war ich acht Stunden unterwegs. Ich dachte erst das im Budokan kaum noch jemand wach sein würde schließlich war es schon recht spät als ich ankam. Aber ich sollte mich irren. Ich freute mich alle wieder zu sehen und es folgte noch ein langer Abend.
IMG_5328Am Samstag fand dann das Training auf einen der Weinberge statt. Das Training wurde zunächst von Gabi Fischer-Lind geleitet. Mit zunächst einfach aussehenden Übungen wurden die Abläufe immer komplexer gestalten. Aus einem „sanften drücken an der Schulter“ und dem daraus folgenden Ausweichbewegungen, wurden dann Kombinationen aus dem Karate. Durch die regelmäßigen Partnerwechsel konnte man auch mit verschiedenen Voraussetzungen Üben. Es übten die Dan-Grade mit den Schüler-Graden und die Karateka mit den Ninjas.

Nicht nur die Trainingsführenden halfen beim Erlernen der Kombinationen, auch die Trainingspartner zeigten einem nochmal die Kombination oder gaben einem Tipps wie es leichter bzw. effektiver anzuwenden ist. Dies kam mir sehr zugute, da ich doch manchmal etwas länger benötige bis ich die Kombination richtig umsetzen konnte.IMG_5312Nach 2 Stunden war das Training dann beendet.
Im Budokan halfen dann alle mit, so dass am Nachmittag und Abend in gemütlicher Runde zusammen gesessen werden konnte. Wir ließen uns auch nicht von dem nicht ganz so schönen Wetter die Laune verderben. Es war schön mit anzusehen wie sich jeder mit jedem unterhält. Es wurde neue Kontakte und Freundschaften geknüpft. Schließlich haben wir ein gemeinsames Interesse: die Kampfkunst. Und dabei spielte es selten eine Rolle wer welche ausführte.
Am Samstagnachmittag gab es dann noch eine Demo. Hier erlebten wir verschiedene Einblicke in die Vielfältigkeit der Kampfkünste.
Auch an diesen Abend saßen wir wieder sehr lange zusammen. Es war sehr schön sich mal wieder mit „alten Freunden“ zu treffen.

Taikai_8Am Sonntag fand dann ein weiteres Training statt. Hier konnte man zwischen verschiedenen Bereich wählen. Es wurde Karate, Ninjutsu, Sai, Seil, Kyudo und Qigong angeboten. Jeder konnte sich für etwas entscheiden und dabei seinem Weg „treu“ bleiben oder sich kurzzeitig mal auf einen anderen Weg zu wagen.
Leider verging die Zeit wieder viel zu schnell vorbei. Am Mittag wurde noch einmal gegrillt und die letzten Erfahrungen wurden innerhalb der Gemeinschaft ausgetauscht.

Sandra Menz
Eisenhüttenstadt

 

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