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Gemeinschaft des BSK

Gemeinschaft gibt es nur dort, wo sich Menschen treffen, füreinander einstehen und an gemeinsamen Zielen arbeiten. Gemeinschaft gibt es nicht, wenn man nur dazugehört aber nicht hingeht.
Gemeinschaft ist vor allem auch Gemeinsamkeit und diese kann nur entstehen, wenn sich Menschen treffen, miteinander kommunizieren und sich gegenseitig im Geben bereichern. Gemeinsamkeit besteht aus der Bereitschaft des Hinhörens auf gegenseitige Bedürfnisse, aus dem Fühlen des Gebrauchtwerdens vom anderen. Es ist die Grundlage jeder Freundschaft und auch die Grundlage jeder Budō-Kultur. Gemeinsamkeit ist ein tief empfundenes Bedürfnis im Menschen, aber gleichzeitig auch eine Verpflichtung.
Gemeinsamkeit ist ein Gefühl des gegenseitigen Miteinanders, das sich sowohl am Zusammensein, als auch am Vertrauen misst, das man füreinander empfindet. In einer Budō-Gemeinschaft wird dies sehr bedeutsam. Hier lässt die persönliche Verantwortung zur Gemeinschaft eine Kraft entstehen, die schließlich alles zusammenhält. Eine Gemeinschaft als selbstverständlich zu empfinden und die persönliche Beteiligung an ihr nur im Nehmen zu sehen, ist verantwortungslos und zerstört jede Gemeinschaft.


Gemeinschaft ist Geben und Nehmen

Alles ist Gleichgewicht, auch die menschliche Beziehung. Doch das natürliche Gleichgewicht kann durch ein selbstempfundenes sehr getrübt werden, wenn jemand egoistisch und selbstbezogen ist. Dies wird sein Eingebundensein in die Budō-Gemeinschaft des BSK mit der Zeit trüben, denn niemand kann dauerhaft nur nehmen.
Mitglied im BSK zu sein bedeutet die Budō-Gemeinschaft zu achten und die persönliche Zuerkennung zur BSK-Gemeinschaft durch entsprechend regelmäßige Anwesenheiten bei Gemeinschaftprojekten des BSK (Seminare, Trainingslager, Taikai, Danshakai, u.a.) zu gewährleisten. Gefragt ist das Eingebundensein in die Verantwortung des Ganzen und nicht das „Kommen und Nehmen“. Mit dieser Mentalität überlebt keine Budō-Gemeinschaft.
In jeder echten Budō-Gemeinschaft geht es für den Einzelnen primär darum, dies zu erkennen und zu verbessern. Die Resonanz dazu kann jeder lesen und seine Lehre daraus ziehen. Man kann auch unaufmerksam sein und die Resonanz nicht erkennen…
Dies führt allerdings irgendwann zum Ausschluss aus dem BSK. Angefangen von menschlichen Freundschaften bis hin zu Gruppenstrukturen im budō gibt es im BSK keine andere Möglichkeit des Miteinanders, als dass jeder sich selbst um einen realistischen Ausgleich zwischen Geben und Nehmen bemüht.