| BSK-Verlag, Hardcover, fadengebunden, 373 Seiten, ca. 3500 Zeichnungen |
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Dieses erste der Buch der
dreiteiligen Serie (Karate Kihon, Karate Kumite, und Karate Kata)
erfüllt die Wünsche all jener, die akribisch an den genau
nachvollziehbaren Bewegungsabläufen einzelner Techniken aus dem
Kihon interessiert sind. Im Zeitlupentempo werden alle
Kihon-Techniken wiedergegeben und die meisten ihrer vielfältigen
Anwendungen in Wort und Bild erläutert.
Mindestens genauso interessant ist, dass dieses Buch nicht nur das
"Wie", sondern auch das "Warum" des Karate ausführlich beschreibt.
Die Übung wird hier auf einer philosophischen Basis behandelt, die
ewig zitierten Weisheiten "Karate dient der Entwicklung der
Persönlichkeit" und "Karate ist eine Methode der Gesunderhaltung von
Körper und Geist", werden hier zum ersten mal überhaupt in der
Verbindung zum technischen Training erläutert. |
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Fast fünfzehn Jahre sind seit der ersten Veröffentlichung von
Sensei Werner Lind, „Die Tradition des Karate“ vergangen. Das Wirken
dieses Kampfkunstlehrers, das sich in vielen weiteren, mehrfach
übersetzten Buch- und Video-Publikationen, seinem Unterricht bei
nationalen und internationalen Seminaren und nicht zuletzt in der
Leitung und Lehre des Budo Studien Kreises (BSK) manifestiert, ist
in seiner Bedeutung für die Entwicklung der japanischen Kampfkünste
im deutschsprachigen, ja im europäischen Raum seit Beginn der
Neunziger Jahre kaum zu ermessen. Seiner Initiative ist es
beispielsweise zu verdanken, dass eine allgemeine Rückbesinnung auf
das Studium der Formen (kata) als das Herz der Karate-Übung
einsetzte, dass immer mehr Übende begannen, sich mit den
historischen Ursachen und kulturellen Hintergründen für das heutige
Erscheinungsbild des Karate zu beschäftigen, und dass der Begriff do
nicht mehr nur inhaltslos an das Wort Karate angehängt, sondern
wieder bedeutungsreich und für ein lebensphilosophisches Konzept
stehend begriffen wird. Kurz gesagt hat Werner Lind einen
entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass Karate in Europa wieder
mehr als Kampfkunst verstanden und praktiziert wird. Dabei war und
ist das Echo seines Rufes nach den überlieferten Werten und Idealen
der Wegübung vielstimmig und dissonant; seine Lehre wurde und wird
wie die anderer Sinnstifter von Suchenden begeistert aufgenommen,
aber auch aus sport- oder verbandspolitischen Erwägungen abgelehnt
oder mit finanziellen Interessen unverstanden kopiert.
Unbeirrt davon und bewusst polarisierend geht Werner Lind seinen
persönlichen Weg der leeren Hand weiter und legt mit diesem Buch ein
neues Zeugnis seines jahrzehntelangen Bemühens um die Vermittlung
des Karate als ganzheitliches System von Methoden zur
Selbstverteidigung, Selbstübung und Selbstfindung ab. Der nun
vorliegenden Band 1 der mehrteiligen Reihe „Karate Grundlagen“
erläutert in diesem Sinne nicht nur die Abläufe und den
Energietransfer der grundlegenden Abwehr- und Angriffstechniken im
Karate (kihon), sondern stellt darüber hinaus die Zusammenhänge zu
den entsprechenden Partnerübungen (kumite) und Formen (kata) her.
Durch eine Vielzahl von Zeichnungen, die zeitlupenartig auch
Zwischenbewegungen illustrieren, wird die gesamte Darstellung auch
für Anfänger leicht nach vollziehbar. Eingerahmt werden die
technischen Unterweisungen von Betrachtungen zu den ersten Schritten
im Karate, dessen Geschichte, zum Graduierungssystem und zur
Weglehre.
Als ich selbst vor fünfzehn Jahre meine ersten Schritte auf dem
Karate-Weg ging, hätte ich mir ein solches Buch gewünscht, um als
Anfänger umfassende Antworten auf viele offene Fragen zu finden, die
zwangsläufig - auch und gerade in Bereichen jenseits der technischen
Abläufe - entstehen. Heute wird mit dem vorliegenden Band diese
Lücke in der deutschen Karate-Literatur endlich geschlossen.
Gleichwohl ist das Buch nicht nur Anfänger-Lektüre. Dem
Fortgeschrittenen eröffnet es die Möglichkeit, in Details die eigene
Karate-Übung zu prüfen, zu hinterfragen und zu korrigieren, um durch
ein Gleichgewicht von rationalem und intuitiven Erkennen zu einem
tieferen Verständnis seiner Kunst zu kommen. Auch wenn das Buch die
Lehre eines Sensei nicht ersetzen kann, ergänzt es diese doch
wertvoll, wie ich aus eigenem Erleben weiß. Ich hatte in den letzten
drei Jahren die Gelegenheit, die Entstehung der „Karate-Grundlagen“-Bücher
mitzuverfolgen und hoffe, dass die Leser aus ihnen ebenso
Inspiration und Erkenntnis schöpfen werden, wie ich es bereits getan
habe. |
Rezessionen und Kritiken
Hans Peter Staudt, Amazon
KARATE GRUNDLAGEN von Werner Lind hat in jeder Hinsicht die
Qualität, ein Standardwerk für Karateka zu werden. Obwohl vom Autor
selbst als im weitesten Sinne ein Buch der Formen bezeichnet, geht es
weit über den Inhalt bisheriger Grundlagenbücher hinaus. Es vermittelt
über die anschaulich dargestellte und verständlich erläuterte Technik
hinaus einen Einblick in die ganzheitliche Struktur der Kampfkunst,
ihrer Ursprünge, Übungsformen und Übungsinhalte, und dies sowohl
hinsichtlich körperlicher als auch geistige Aspekte. Es stellt für
Anfänger und Fortgeschrittene, Schüler und Lehrer eine äußerst
wertvolle Hilfe dar.
Thomas Grunder, Amazon
Ich bin selber Übungsleiter und erster Dan im Shotokan-Karate.
Dieses GRUNDLAGENBUCH ist genau das richtige für die Vorbereitung des
eigenen Unterrichtes. Hier kann man alle möglichen Details die
Karatetechnik betreffend nachschlagen: angefangen von der Art sich
richtig für das Training zu erwärmen, über die illustrierte
Beschreibung JEDER Karategrundlagentechnik bis hin zu den Heian- und
Pinan-Kata.
Als Zugabe zu diesem inhaltlich wirklich ausgezeichneten Werk, werden
hier auch ALLE japanischen BEGRIFFE in KANJI (jap. Schriftzeichen)
dargestellt. Das ist eine wirkliche Neuerung und bislang suchte man so
etwas in deutschsprachigen Büchern vergebens.
Ein absolutes Muss für alle Anfänger wie auch für Fortgeschrittene. |