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Kobudo

23.- 25. 7. 2010

 

Von: Kevin Arnold, Dieter Wiere

 

Am 23.7. machten sich Philip und ich auf zum Budokan nach Bensheim, um am Kobudo Seminar teilzunehmen. Da einige Lehrer wegen Krankheit nicht zum Seminar kommen konnten, mussten die Waffen Sai und Kama leider ausfallen. Jetzt musste man sich entscheiden: Es stand Bo und Tonfa zur Auswahl. Da es Interrestenten beim Hanbo gab, erklärte sich Matthias Degen bereit, ein Hanbo Training zu leiten.

Wir beschäftigten uns am Anfang mit der Vielzahl an Schlägen die man mit dem Hanbo ausführen kann. Ob Einhand, Zweihand oder Schläge durch Gleiten am Hanbo, hängt von der Situation ab in der man sich befindet. Aber was bringt ein Angriff, wenn man diesen nicht abwehren kann? Deswegen wurde nun die Renshuho shodan behandelt, um einige elementare Abwehrtechniken zu üben.
Es galt zunächst den Ablauf der Kata zu festigen. Allerdings ist das nicht alles was eine Kata ausmacht. Matthias Degen erläuterte, dass eine Kata erst "lebendig" wird, wenn man gewisse Punkte berücksichtigt. Das wäre zum einen eine starke und schnelle Ausführung der Techniken - zum anderen die Pausen die zwischen den einzelnen Techniken eingehalten werden müssen. Wie lang diese Pausen sind, bestimmt die Rhythmik der Kata. Jede Kata muss mit einem bestimmten Hintergedanken gelaufen werden. Dies gilt auch für Waffenkata.

Viel Aufmerksamkeit widmete Matthias Degen dem Kumite. Es wurden Anwendungen der Renshuho Shodan, aber auch einfache Selbstverteidigungssituationen gezeigt und geübt. Die Distanzen in verschiedenen Situationen richtig einzuschätzen, in die Technik hinein oder aus ihr heraus gehen, in die "Luft" ausgeführten Schläge genauso auszuführen und rechtzeitig zu stoppen, waren einige Aspekte die im Partnertraining erläutert wurden.


Ich möchte mich bei Mattias Degen und den anderen Lehrern für dieses interessante und lehrreiche Seminar bedanken.

Kevin Arnold
Karate Dojo Speyer


Ein schönes Kobudo-Seminar unter der Gesamtleitung von Matthias Degen, ist schon wieder zu Ende.
Nachdem wir uns am Samstag im ersten Block grundlegende Techniken vorgenommen hatten, ist die Kobudo-Gruppe (Bojutsu, Tonfajutsu und Hanbojutsu) bei sehr schwülem Wetter auf den Sportplatz gefahren. Bojutsu wurde von Elisabeth Schnorr und Volker Schulz geleitet, Tonfajutsu von Peter Crepon und Hendrik Felber und Hanbojutsu von Matthias Degen.
Im zweiten Block am Samstag übte die  Tonfa-Gruppe  Kata und die Oyo. Wobei wir wieder einmal feststellten, dass die Kata am Besten in Verbindung mit Oyo zu erlernen ist. Wir ließen diesen Tag ausklingen bei gemütlichem Zusammensein und mit super Gitarrenmusik.

Auch am Sonntag ging es wieder auf den Sportplatz. Unsere Tonfa-Gruppe teilte sich nun:
Peter Crepon übernahm ein Mitglied und übte für die am Schluss des Seminars stattfindende Kyu-Prüfung das Prüfungsprogramm. Die anderen machten wieder Hanbo und Bojutsu Übungen, wobei in der Bojutsu Gruppe auch eine Prüfung am Seminar Ende anstand.
Hier noch mal besonderen Dank an Hendrik Felber für seine ausführlichen Anleitungen beim Renzoku Waza, verschiedenen für mich komplizierten Schwüngen der Tonfa und den Katas Renshuho Sandan sowie Yaragua no tonfa.

Auch auf diesem Seminar war es wieder sehr lehrerreich. Ich fand es sehr gut und möchte mich hiermit bei allen Seminarleitern noch mal herzlich bedanken.

Dieter Wiere
Volkmarshausen

 

 

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