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Am 23.7. machten sich Philip und ich auf zum Budokan
nach Bensheim, um am Kobudo Seminar teilzunehmen. Da
einige Lehrer wegen Krankheit nicht zum Seminar kommen
konnten, mussten die Waffen Sai und Kama leider
ausfallen. Jetzt musste man sich entscheiden: Es stand
Bo und Tonfa zur Auswahl. Da es Interrestenten beim
Hanbo gab, erklärte sich Matthias Degen bereit, ein
Hanbo Training zu leiten.
Wir beschäftigten uns am Anfang mit der Vielzahl an
Schlägen die man mit dem Hanbo ausführen kann. Ob
Einhand, Zweihand oder Schläge durch Gleiten am Hanbo,
hängt von der Situation ab in der man sich befindet.
Aber was bringt ein Angriff, wenn man diesen nicht
abwehren kann? Deswegen wurde nun die Renshuho shodan
behandelt, um einige elementare Abwehrtechniken zu üben.
Es galt zunächst den Ablauf der Kata zu festigen.
Allerdings ist das nicht alles was eine Kata ausmacht.
Matthias Degen erläuterte, dass eine Kata erst
"lebendig" wird, wenn man gewisse Punkte berücksichtigt.
Das wäre zum einen eine starke und schnelle Ausführung
der Techniken - zum anderen die Pausen die zwischen den
einzelnen Techniken eingehalten werden müssen. Wie lang
diese Pausen sind, bestimmt die Rhythmik der Kata. Jede
Kata muss mit einem bestimmten Hintergedanken gelaufen
werden. Dies gilt auch für Waffenkata.
Viel Aufmerksamkeit widmete Matthias Degen dem Kumite.
Es wurden Anwendungen der Renshuho Shodan, aber auch
einfache Selbstverteidigungssituationen gezeigt und
geübt. Die Distanzen in verschiedenen Situationen
richtig einzuschätzen, in die Technik hinein oder aus
ihr heraus gehen, in die "Luft" ausgeführten Schläge
genauso auszuführen und rechtzeitig zu stoppen, waren
einige Aspekte die im Partnertraining erläutert wurden.
Ich möchte mich bei Mattias Degen und den anderen
Lehrern für dieses interessante und lehrreiche Seminar
bedanken.
Kevin Arnold
Karate Dojo Speyer
Ein schönes Kobudo-Seminar unter der Gesamtleitung von
Matthias Degen, ist schon wieder zu
Ende.
Nachdem wir uns am Samstag im ersten Block grundlegende
Techniken vorgenommen hatten, ist die Kobudo-Gruppe (Bojutsu,
Tonfajutsu und Hanbojutsu) bei sehr schwülem Wetter
auf den Sportplatz gefahren. Bojutsu wurde von Elisabeth Schnorr und Volker Schulz geleitet, Tonfajutsu von Peter Crepon und Hendrik Felber und Hanbojutsu von Matthias Degen.
Im zweiten Block am Samstag übte die
Tonfa-Gruppe Kata und die Oyo. Wobei wir
wieder einmal feststellten, dass die Kata am Besten in
Verbindung mit Oyo zu erlernen ist. Wir ließen
diesen Tag ausklingen bei gemütlichem Zusammensein und
mit super Gitarrenmusik.
 
Auch am Sonntag ging es wieder auf den Sportplatz.
Unsere Tonfa-Gruppe teilte sich nun:
Peter Crepon übernahm ein Mitglied und übte für die am
Schluss des Seminars stattfindende Kyu-Prüfung das
Prüfungsprogramm.
Die anderen machten wieder Hanbo und Bojutsu Übungen,
wobei in der Bojutsu Gruppe auch eine Prüfung am Seminar
Ende anstand.
Hier noch mal besonderen Dank an Hendrik Felber für
seine ausführlichen Anleitungen beim Renzoku Waza,
verschiedenen für mich komplizierten Schwüngen der Tonfa
und den Katas Renshuho Sandan sowie Yaragua no tonfa.
Auch auf diesem Seminar war es wieder sehr lehrerreich.
Ich fand es sehr gut und möchte mich hiermit bei allen
Seminarleitern noch mal herzlich bedanken.
Dieter Wiere
Volkmarshausen
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